Filet Mignon mit Kartoffelpüree und frischem Spinat ist eigentlich ein wahres Sonntagsessen. Am Montag gegessen schmeckt es aber auch nicht schlecht, da es ein fabelhaftes Essen für die Seele ist und Kraft für den nächsten Tag bringt. Nicht allein wegen dem leckeren Filet Mignon – nein der Spinat soll ja angeblich stark machen, so wurde es schon von der Großmutter erzählt. Aber nun Schluss mit den Märchen, Spinat gibt es gerade auf den Märkten in einer höllisch guten Qualität und mit seinem hohen Anteil an Vitaminen und Mineralien ist der Spinat tatsächlich gut für unser Immunsystem, dass sich gerade auf den Winter einstellen muss.
Das zarte Filet Mignon holt man am Besten vom Metzger seines Vertrauens, in Bioqualität ein wahrhafter Genuss. Was ist eigentlich Filet Mignon? Nun ja, Filet Mignon ist ein sehr kleines Steak, Fleischliebhaber würden die Größe bestimmt gern als Medaillon bezeichnen, dann mehr als 100 Gramm bringt das Filet Mignon nicht auf die Waage. Geschnitten wird es aus dem schmalen Teil des Rinderfilets – das ja für seine Zartheit bekannt ist. Man sollte es nur kurz braten um einen guten Geschmack und vor allem aber eine fabelhafte Konsistenz aus dem Steak zu bekommen. Ich mag es noch schön pfeffrig aber gleichsam würzig, sodass ich hier den seltenen Stangenpfeffer verwendet habe. Ich liebe diesen Pfeffer, weil er tolle andere Aromen hat und nicht nur stumpf scharf schmeckt. Probiert ihn einmal, in guten Gewürzläden bekommt man ihn auf jeden Fall! Nun aber zum Rezept:

Filet Mignon mit Kartoffelpüree und frischem Spinat
Zutaten
- 2 Filets Mignon vom Metzger, Gewicht nicht angegeben
- 3 Schalotten
- 1 kleine Stange Stangenpfeffer, gerieben
- 300 g frischer Spinat
- 250 g mehligkochende Kartoffeln
- etwa 50 ml Milch für das Püree, redaktioneller Richtwert
- 50 g Butter insgesamt
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Rosmarinzweig
- Salz und etwas Muskatnuss
Zubereitung
- Kartoffeln schälen, würfeln und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und mit etwas Butter und lauwarmer Milch stampfen; kein Stabmixer, da die Textur sonst klebrig werden kann.
- Spinat gründlich waschen, etwa 2 Minuten in Salzwasser blanchieren, abgießen und kurz kalt abschrecken. Schalotten und eine Knoblauchzehe in etwas Butter anschwitzen, mit dem Spinat mischen, salzen und mit Muskat abschmecken.
- Filets trocken tupfen und mit Salz und Stangenpfeffer würzen. In Butter zusammen mit dem Rosmarinzweig, restlichem Knoblauch und Schalotten bei höherer Hitze rundherum anbraten.
- Originalangabe: etwa 2 Minuten je Seite, für dickere Stücke nicht ausreichend. Bei Filet vom Rind als haushaltstaugliche Empfehlung mindestens 63 °C Kerntemperatur messen und nach dem Braten mindestens 3 Minuten ruhen lassen; bei Schweinefilet ebenso an entsprechender Temperatur orientieren.
- Kartoffelpüree, Blattspinat und aufgeschnittene Filets auf Tellern anrichten. Bestehende Originalfotos bleiben erhalten.

Bild oben: Filet Mignon beim anbraten mit etwas Knoblauch und Rosmarin.
Bild unten: Filet Mignon mit Kartoffelpüree und frischem Spinat




