Sylt – Ein Ort der Entspannung & gediegener norddeutscher Kulinarik

Sylt - Entspannung pur

Sylt – Entspannung pur (Foto: Shutterstock/Pawel Kazmierczak)

Die Insel Sylt, die zur Inselgruppe der Nordfriesischen Inseln gehört, zählt schon seit einiger Zeit zu meinen Favoriten, wenn es darum geht, Urlaub zu machen und dabei Ruhe, Veranstaltungen und auch kulinarische Neuheiten zu verbinden. Die frische Meeresluft zusammen mit einer gewissen Entspanntheit der Besucher und auch der Einheimischen stellt eine Kombination dar, die es mir erlaubt, die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen. Hinzu kommt, dass ja bekanntlich Liebe durch den Magen geht – und dies passiert einem nicht selten auch mit Sylt.

Die nördlichste deutsche Insel

Sylt erstreckt sich von Süd nach Nord von Deutschland bis auf die Höhe von Dänemark, zählt etwas über 17.000 dauerhafte Einwohner und ist über den sogenannten Hindenburgdamm, , über den ausschließlich Züge fahren können, mit dem deutschen Festland durchgängig verbunden. Über diesen Damm ist es dem Besucher somit auch möglich, den eigenen PKW mit auf die Insel zu nehmen, die sich über eine Fläche von etwas über 99 km² erstreckt. Durch die fortlaufende Erosion, also den Abtrag von Sand durch Wind und Wetter, verändert Sylt zwar stetig seine Form, jedoch setzen die Verantwortlichen alles daran, zumindest die traumhaften Strände zu erhalten. Zu diesen zählen der Kampener Strand, der Strand Samoa am Hauptort Westerland und der nördlichste Strand Deutschlands, der sich bei List befindet. Ich persönlich bevorzuge den sogenannten Lister Ellenbogen, da hier eine großartige Abwechslung geboten ist. So treffen sich die sportbegeisterte Kite- und Windsurfer, während wenige Meter weiter die norddeutschen Schafe grasen. Vom Baden ist hier jedoch aufgrund der Strömung und der Gezeiten abzuraten. Für das reine Badeerlebnis bietet sich der Kampener Strand an.

Ruhe, Kulinarisches und Entspannung

Sylt - Kulinarisch immer ein Highlight

Sylt – Kulinarisch immer ein Highlight (Foto: Shutterstock/hlphoto)

Sylt gilt im allgemeinen Volksmund als schick und teuer, aber auch als Pol des Zurücklehnens – und genau das spüre ich immer wieder. Die nördlichste deutsche Insel bietet für die Verköstigung der Gäste neben hochklassigen Sternerestaurants run 300 weitere Gastronomiebetriebe, die sich überwiegend auf Spezialitäten aus dem Meer konzentriert haben. Fischliebhaber kommen hier besonders auf ihre Kosten – egal ob Krabben, Muscheln, Matjes oder Dorsch, alles ist topfrisch und wird quasi vor der Haustür gefangen. Die Preise für die kulinarische Verpflegung beginnt bei ca. zehn Euro pro Hauptgericht (Restaurants: Gourmet Eck oder Fisch Blum), kennt nach oben hin allerdings kaum eine Grenze (Strandhörn oder Pesel). Gerne besuche ich auch die Restaurants des Landhauses Stricker. Hier wird regionale und auch saisonale Küche angeboten, die im oberen Segment angesiedelt ist. So wird in der Spargelzeit beispielsweise eine marinierte Jakobsmuschel an weißem Spargel in Kombination mit gebackenem Kalbskopf angeboten. Sehr lecker ist auch die im Ganzen gebratene Seezunge, zu der Spinat und zusätzlich ein Stück Poularde gereicht wird.

Demjenigen, der etwas auf den Geldbeutel achten möchte, empfehle ich unbedingt, sich vorher in Sachen Übernachtung zu informieren. Ich bevorzuge Vergleichswebsites à la fewo-direkt.de oder auch airbnb.de. Hier lassen sich zum Teil recht günstige und zudem auch bequeme, gemütliche Ferienwohnungen, Hotelzimmer oder dergleichen finden, vor allem, wenn es sich dabei um „Restplätze“ handelt.

Typisch entspannende Landschaft auf Sylt

Typisch entspannende Landschaft auf Sylt (Foto: Shutterstock/Pawel Kazmierczak)

Kulturelle Diversität

Kulturell und in Sachen Festivitäten hat Sylt ungemein viel zu bieten. Egal ob Konzerte, Surf-Wettbewerbe oder Poetry-Veranstaltungen. Das meiste lässt sich vor Ort in Erfahrung bringen und ich habe nicht selten Abende erlebt, an denen sich Einheimische und Besucher zusammen vom Klang der Musik tragen oder von den Kunststücken der Sportler verzaubern lassen. Hier rate ich dazu, einen aktuellen Veranstaltungskalender hinzuzunehmen, um die besten Ereignisse nicht zu verpassen. Viel Spaß und eine steife Brise, wie der Norddeutsche sagt!

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