Kokosblütenzucker – Die gesunde süße Alternative zum Kochen & Genießen

Kokosblütenzucker in Kokosnuss

Kokosblütenzucker in Kokosnuss (Foto: Shutterstock/coffeehuman)

Gesunde Ernährung – leicht gemacht: Heutzutage schauen sich die Menschen viel genauer an was für Nahrung sie zu sich nehmen, als noch vor ein paar Jahren. Gerade was den Zucker angeht, suchen wir immer immer wieder nach Alternativen, wie der raffinierte Zucker ersetzt werden kann. Da gibt es beispielsweise den Kokosblütenzucker, er besitzt einen kleineren glykämschen Index, als der normale Zucker.

Vorteile des Kokosblütenzuckers:

  • beinhaltet Mineralien
  • hohes Maß an Nährstoffen
  • nachhaltige Herstellung möglich

Die Herkunft des Kokosblütenzuckers

Der Kokosblütenzucker wird aus der Knospe einer Palmenart gewonnen, die später auch die Kokosnuss als Frucht trägt. Direkt nach der Ernte der Blüten, sollte mit dem Aufkochen begonnen werden. Auf diese Weise erhält man die begehrten Kristalle die den Kokosblütenzucker ausmachen. Wird hier zu langsam gearbeitet, kann der Nektar anfangen zu gären. Zur Gewinnung wird der Nektar erst einmal gefiltert. Danach muss er so lange eingedickt werden, bis die Kokosblütenzuckerkristalle zum Vorschein kommen. Diese werden dann je nach Wunsch des Kunden fein gemahlen und bleiben somit naturbelassen und nicht raffiniert.

Nachhaltige Produkte kaufen

Wie uns von www.kokosbluetenzucker.net erklärt wird, sollte man aber auch hier darauf achten, immer zu nachhaltigen Produkten zu greifen. Da der Kokosblütenzucker immer beliebter wird, geht man hier hin und wieder in die Massenproduktion. Eigentlich jedoch ist diese Art von Zucker immer nachhaltig und ökologisch, da die Palmen für die Produktion nicht gefällt werden müssen. Ihnen werden lediglich die Blüten genommen, die sie bei guter Pflege sehr schnell wieder aufbauen können.

Eine Kokospalme ist in der Lage durchschnittlich über 70 Jahre kontinuierlich ihren Nektar abzutreten. Auch hat sie trotz der Ernte das ganze Jahr Kokosnüsse, die ebenfalls geerntet werden können. Meistens stammt der Zucker von Kleinbauern, die sich so gut wie nie Dünger leisten können. Daher setzt man hier auf natürliche Abwehr anstelle von Pestiziden. Der Käufer sollte neben den ökologischen und sozialen Kriterien hauptsächlich darauf achten, dass der Zucker nicht wie der normale Palmzucker mit anderen Zuckersorten gestreckt wurde.

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker (Foto: Shutterstock/HandmadePictures)

Weiterverarbeitung ohne Fermentierung

 Es braucht geschulte und talentierte Hände, um an den Nektar der Palme zu gelangen. Die Palme nimmt an der Ernte keinen Schaden! Zweimal am Tag wird nur so viel geerntet, dass die Palme weiter leben und weiter den süßen Nektar für den Kokosblütenzucker produzieren kann. Nachdem der Nektar aus dem Blütenstand der Palme geerntet wurde, muss er sehr schnell in die Produktion gebracht werden.

Damit der Nektar gar nicht erst zu gären beginnen kann, wird er sofort nach der Ernte weiter verarbeitet. Würde man die Gärung fortschreiten lassen, würde dies zur als Endresultat Kokoswein hervorbringen. Ist der Nektar in der Produktionsstätte angelangt, wird ihm zunächst einmal Hitze zugeführt. Unter ständigem Rühren wird der Nektar nun eingekocht. Dies geschieht häufig über einer offenen Flamme. Diese Arbeit wird auf den Philippinen oft von geübten Frauenhänden erledigt. Sie wissen genau wann der Nektar zähflüssig genug ist. Nun wird ein Refraktometer genutzt, um den Zuckergehalt zu bestimmen. Ist dieser korrekt, muss der Sirup sofort von der Flamme genommen werden. Nun passiert dieser noch eine Abfüllanlage und ist fertig für den Versand.

Soll aus dem Nektar jedoch Zucker gemacht werden, muss er noch länger gekocht werden. Hat er für die Produktion die passende Sämigkeit, wird dem Gebräu die Hitze genommen indem die Flamme erstickt und der Sirup sehr schnell gerührt wird. Dadurch kommt es zur Kristallisation und der Zucker entsteht. Immer wieder wird die Masse geglättet und wieder neu verrührt. Bis kein Sirup, sondern nur noch Zucker vorhanden ist. Dieser wird dann noch gesiebt, damit er feinkörniger wird. Das daraus resultierende Süßungsmittel, der Kokosblütenzucker hat nur einen glykämischen Wert von 35. Dies ist gerade für Diabetiker ein sehr guter Wert, da sie auf süße Speisen häufig verzichten müssen. Nicht aber, wenn diese mit Kokosblütenzucker angemacht und zubereitet wurden.

Kokosblütenzucker - Die gesunde Alternative

Kokosblütenzucker – Die gesunde Alternative (Foto: Shutterstock/ Elena Schweitzer)

Kokosblütenzucker für die Gesundheit

Tatsächlich hat der Kokosblütenzucker nur halb so einen hohen glykämischen Wert, wie der normale Zucker. Dieser Wert zeigt an um wie viel der Blutzuckerspiegel eines Menschen mit dem Produkt ansteigen kann. Der raffinierte normale und weiße Zucker bringt den Blutzuckerspiegel dazu sehr schnell anzusteigen und genauso auch wieder abzufallen. Dies geschieht mit dem Kokosblütenzucker nicht. Mit ihm steigt er nur langsam und bei weitem nicht so hoch an und fällt dementsprechend auch nicht sofort wieder in den Keller. Es handelt sich also um eine richtige Alternative für die Menschen, die bereits an Diabetes und Herzproblemen erkrankt sind.

Auch beim Abnehmen, wo man nicht auf Süßes verzichten möchte, kann dieser Zucker eine Hilfestellung sein. Wer es immer wieder mit der Gallenblase zu tun hat, kann sich ebenfalls freuen, da der Zucker hohe Werte an Magnesium, Eisen und Zink aufweist. Geschmacklich ähnelt der Kokosblütenzucker sehr dem braunen Zucker. Er hat eine feine Karamellnote und verinnerlicht kaum den Geschmack nach Kokos. Er ist somit nicht nur für Tee, sondern auch die diversen Kaffeespezialitäten geeignet. In herzhaften Gerichten wird er gern als Geschmacksverstärker genutzt.

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