Das eigene Restaurant: Diese Überlegungen sollten Sie berücksichtigen!

Das eigene Restaurant - Ein Traum

Das eigene Restaurant – Ein Traum (Foto: Shutterstock/YAKOBCHUK VIACHESLAV)

Laut dem Statistischen Bundesamt boomt das Gaststättengewerbe: Alleine in Deutschland werden derzeit über 75.000 Restaurants betrieben. Kein Wunder also, warum immer mehr Gastronomen den Weg in die Selbstständigkeit einschlagen wollen – aber geht das überhaupt so einfach? Wer sich den Traum vom eigenen Restaurant erfüllen möchte, muss im Vorfeld so einiges beachten.

Ein altes Sprichwort besagt: Wer nichts wird, wird Wirt. In Anbetracht der Tatsache, dass eine erfolgreiche Existenzgründung in der Gastronomie jedoch alles andere als leicht ist, handelt es sich dabei lediglich um ein Vorurteil.

Denn Fakt ist, dass man nicht nur ein umfangreiches Know-how im Gaststättengewerbe mitbringen sollte, wenn man sein eigenes Restaurant erfolgreich betreiben möchte, sondern man muss sich auch über folgende Punkte Gedanken machen: die Finanzierung, den Standort und die Konzession.

Innendesign eines neuen RestaurantsInnendesign eines neuen Restaurants (Foto: Shutterstock/Eviled)

Die Finanzierung

 

Jeder Gastronom, der mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, sollte über ein gewisses Startkapital verfügen. Denn die Übernahme eines Restaurants ist mit hohen Kosten verbunden: Neben dem Kaufpreis fallen jeden Monat Kosten für die Miete, das Personal, die Speisen und Getränke an. Deshalb sollte man im Vorfeld eine Art Finanzierungsplan erstellen, um herauszufinden, ob man sich ein Restaurant auf Dauer überhaupt leisten kann.

Der Standort

Die ersten Wochen sind entscheidend, ob ein Restaurant den gewünschten Erfolg (und somit den notwenigen Gewinn) einbringt oder nicht. Deshalb sollte es möglichst zentral liegen, um viele Gäste anzulocken. Allerdings sind beliebte Standorte wie die Stadtmitte alles andere als günstig – daher sollte man eine Lage wählen, die bezahlbar und dennoch attraktiv ist. Im Internet kann man sich beispielsweise auf die Suche nach preiswerten Immobilien aus dem Gaststättengewerbe machen.

Die Konzession

Laut § 14 der Gewerbeordnung muss jeder Gewerbetreibende sein Gewerbe anmelden. Mit der sogenannten Konzession, die er beim zuständigen Ordnungsamt beantragen kann, besitzt er eine offizielle Erlaubnis, um Alkohol auszuschenken. Für die Konzession muss jeder Gastronom drei Nachweise erbringen:

  1. Die persönliche Zuverlässigkeit: Diese wird nachgewiesen, wenn man ein polizeiliches Führungszeugnis und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt einholt sowie eine Teilnahmebestätigung über eine Erstbelehrung nach IfSG (Infektionsschutzgesetz) einreicht.
  2. Die fachliche Eignung: Diese wird nachgewiesen, wenn man an einem Kurs der IHK zum Thema „§4 Gaststättengesetz“ teilnimmt – es sei denn, man hat bereits eine Berufsausbildung in der Gastronomie erfolgreich abgeschlossen.
  3. Die Eignung der Betriebsräume: Diese wird nachgewiesen, wenn man einen gültigen Miet-, Pacht- oder Kaufvertrag besitzt. Zudem muss man einen Nachweis erbringen, dass die verfügbaren Räume auch wirklich für ein Restaurantgewerbe genutzt werden können bzw. dafür geeignet sind.
Die neuen Küchengeräte

Die neuen Küchengeräte (Foto: Shutterstock/ Volodymyr Goinyk)

Die richtigen Küchengeräte & Innendesign

Hat der zukünftige Wirt und Betreiber dann alle erforderlichen Papiere zusammen, gilt es das rechte Innendesign, die Möblierung und was noch wichtiger ist – die richtigen Küchengeräte auszuwählen. Das Innendesign übernimmt bei gutem Budget gern der Designer und auch die fachgerechte Fertigstellung & Abnahme sollte an konkrete Daten geknüpft sein. Der Markt für Küchengeräte ist ebenfalls groß, von Spitzengeräten von Zanussi bis zu guten gebrauchten Geräten – jedem nach seinem Budget.

Wichtig bleibt jedoch: Sichern Sie sich rechtlich ab, erstellen Sie einen Business-Plan mit allen Budgets und setzen Sie ihr Vorhaben zielsicher in die Tat um.