Tomatenketchup mit Portwein zum Grillen

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Als ich letztens beim Grillen den Ketchup – und es war schon Bioketchup – auf den Tisch stellte, sagte ein Gast ob ich denn wisse was dort alles enthalten ist und wie viel Zucker da drinnen ist? Tja das ist wohl das Dilemma bei gekauften Produkten die lange Haltbar gemacht werden müssen und sich dem Geschmack des Mainstream adaptieren müssen. Nicht so macht man seinen eigenen Ketchup, der nicht nur besser schmeckt sondern auch nicht wirklich viel Zucker enthält. Das Rezept mit dem Portwein ist bestens geeignet für saftige Steaks und gibt dem ganzen eine schöne würzige Note. Zum Rezept:

Zutaten für ca. 500 ml Ketchup:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer / Salz
  • 2 Gewürznelken
  • 500g schöne Fleischtomaten
  • 1 kleine rote Paprikaschote
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3Gramm zerhackter Ingwer
  • 3 EL Rotweinessig
  • und nur 3 EL braunen Zucker
  • einen kräftigen Schuss Portwein

Zubereitung von Ketchup:

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Sodann die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Tomaten ebenso waschen und putzen, grob Würfeln. Die Zwiebeln und den Knoblauch dünsten. Mag man den Geschmack kann man sie etwas anbräunen lassen, sonst jedoch nicht braun werden lassen. Den Paprika ebenfalls zugeben und etwa 5 Minuten mit dünsten lassen. Die restlichen Zutaten, Tomaten u.a. bis auf den Essig, Portwein und den Zucker hinzugeben und ca. 50 Minuten kochen. Sodann durch ein feines Sieb geben, die ausstehenden  Zutaten hinzufügen und noch 20 Minuten bei kleiner Hitze einköcheln lassen. Abkühlen lassen und entweder auf gereinigte Flaschen ziehen oder aber wie ich es gemacht habe in kleine Schalen geben und in einigen Tagen verbrauchen. Schmeckt super lecker und tut der Gesundheit nichts.

Comments

  1. Dirk Zehrt says:

    Genau und es ist simpel! :) Bringt man nur ein Stündchen seiner Zeit auf…. :)

  2. Jutta says:

    Das isses! Wird baldigst nachgemacht.

    Jutta’s letzter Blogpost…Nachgemacht: Decadence (?) in cubes (M/TM)

  3. Dirk Zehrt says:

    Yummy deine Cubes sind sehr lecker. Erinnert mich an ein anderes Rezept das meine Mutter mal gemacht hatte. :)

  4. Rosa says:

    Lecker! Mmmhhh, in a 100% homemade hamburger!

    Cheers,

    Rosa

  5. Dirk Zehrt says:

    Haha ja das ist der Traum schlechthin würde ich meinen. :)

  6. Buntköchin says:

    Ist sicher besser als vom Onkel Heinzi. Hast recht. Ich mache die nächste auch selber. Merci für die Rezeptur.

    Buntköchin’s letzter Blogpost…Geburtstagstorte Tramezzini

  7. Dirk Zehrt says:

    Ja ist ein großer Unterschied zu gekauftem. Ist erst einmal ungewöhnlich aber der Geschmack ist authentisch nach Tomate und nicht nach “Mainstream-Taste”

  8. lamiacucina says:

    Danke, das Rezept sieht sehr gut aus ! Wird beim Beginn der Grillsaison verwendet.

    lamiacucina’s letzter Blogpost…Focaccia con il formaggio

  9. Mestolo says:

    Super. Wieder was, wo man den Industriesch*** nicht mehr braucht.

    Mestolo’s letzter Blogpost…Panzanella

  10. Dirk Zehrt says:

    Ja genau, ich kanns auch nicht mehr sehen!

  11. Dirk Zehrt says:

    Habt ihr noch keine Grillsaison? Heute zum Beispiel ist tolles Wetter bei uns. :)

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