
Tolle Rezepte aus Italien faszinieren mich immer wieder. Man versteht es dort einfach aus besten Produkten eine tolle Kombination zu zaubern – wie auch bei diesem Gericht. Der Ziegenkäsekuchen ist nach meiner Ansicht auch für Anfänger geeignet, benötigt knappe 30 Minuten an Zubereitungszeit und 35 Minuten im Rohr. Die Zutaten sind ganz einfach zu beschaffen und reißen kein tiefes Loch in die Haushaltskasse. Dafür sieht der Kuchen grandios aus und schmeckt noch viel besser. Da ich diese Geschmacksabstimmung zwischen süß (Cherrytomaten) – würzig (Kräuter / Salz) und frisch / herzhaft (Ziegenkäse /Feta / Senf – Mischung) sehr mag, fand ich diese Kombination sehr lecker.
Den Basilikum der dort auf keinen Fall fehlen sollte, erst kurz vor dem Servieren aufbringen, da er schnell schwarz wird wenn er mit Wärme in Verbindung kommt. Schmeckt zwar genauso ist aber kein schönes Bild für das Auge. Der Teig ist ebenso recht problemlos hinzubekommen, ihr solltet beim Ausrollen jedoch genug Mehl darunter geben, da er etwas spröde ist und sich sonst schwerlich in die Backform hieven lässt. Ist dann noch etwas Teig über geblieben lässt sich auch noch ein schöner Rand formen – will man es ursprünglich aussehen lassen (so wie im Bild) genügt es aber auch einfach den Teig in die Form zu legen und so zu lassen wie er vorher ausgerollt wurde!
(Bild unten: Ziegenfrischkäse mit Rosmarin, Thymian, Salbei)

Zutaten:
- 300 Gramm Mehl
- 120 Gramm Butterschmalz
- 1 Esslöffel Dijon-Senf (scharf)
- 300 Gramm schöne reife Cherrytomaten
- Thymian, Rosmarin, Salbei, Salz, Pfeffer
- 1 Packung Ziegenfrischkäse
- 1 Packung Feta (Original kein Kuhmilchersatz)

(Bild oben: fertige Teigmischung mit Luftlöchern und dem Ziegenfrischkäse-Belag)
Zubereitung:
Für den perfekten Teig:
Das Mehl in eine große Rührschüssel geben und mit einem kräftigen Schuss Salz vermischen. Das Butterschmalz mit 100ml Wasser zum kochen bringen, leicht abkühlen lassen und sodann mit dem Mehl zu einem glatten Teig vermischen. Dazu bedarf es keiner Küchenmaschine, es reicht wenn man es von Hand kurz durchknetet. Den Teig dann 10 Minuten kühlen lassen.
Für den leckeren Belag:
Die Kräuter fein schneiden und mit dem Senf vermischen. Die Cherrytomaten waschen und halbieren. Falls die Stücke zu groß erscheinen, ruhig noch einmal durchschneiden. Den Ziegenfrischkäse in den Senf geben und kräftig vermischen. Sodann sollte der Feta aus seiner Packung befreit werden und in kleinste Stücke mit der Hand zerbröselt werden. Alles zusammen mischen und mit etwas Pfeffer abschmecken.
Den Teig mit einer Küchenrolle (hat man keine, einfach ein rundes Wasserglas nehmen) ausrollen und in die ausgebutterte Backform geben. Damit der Teig keine Blasen bildet sollte er mit einer Gabel rund rum eingestochen werden. Den Ziegenfrischkäse-Fetabelag aufbringen und schön verteilen. Sodann mit den Cherrytomaten belegen und ab in den auf 220 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen. Nach etwa 35 Minuten ist der Ziegenkäsekuchen mit Cherrytomaten und Kräutern dann fertig und sollte nur noch mit einigen Basilikumblättern verziert werden. Sofort servieren und genießen!

(Bild oben: Ziegenkäsekuchen “ready to go”, hier sieht man den ursprünglichen Rand, wer Lust hat kann diesen auch gleichmäßig formen)

(Bilder oben / unten: So schön schaut ein Stückchen Ziegenkäsekuchen aus und riecht verdammt lecker)

Viel Spaß beim ausprobieren!






Sehr schön!!! Bekomme gleich hunger…
Den kann man bestimmt auch schön mit fertigem Blätterteig machen wenn es mal ganz schnell gehen muss. Ausserdem vielleicht noch ein paar Milde in Scheiben geschnittene Oliven…
Anstatt dem Feta könnte man auch Riccotta nehmen, was das ganze evtl. noch cremiger macht und ihm ein bisschen das Saure nimmt.
Das waren so meine Gedanken nach dem du das angekündigt hast.
))
Sehr gelungen! Ich denke ich werde mich am WE auch dran versuchen!
DANKE DIR!
@Küchenjunge: Ja für jene die keinen Ziegenkäse mögen geht wahrscheinlich auch Ricotta oder aber Kräuterquark. Ob das in Blätterteig geht weiß ich allerdings nicht, da hätte ich bedenken das der Boden durchsuppt. Aber probier es mal aus, würde mich auch interessieren ob das funktioniert. Viel Spaß am Wochenende
@matthias: nein dass gleicht sich gut aus und durch das backen nimmt es die strenge auch noch einmal raus. Falls du keinen Ziegenkäse magst nimm Quark und versieh den mit schönen Kräutern. Bei Quark würde ich aber auf den Senf verzichten…
beautiful, colorful and delicious! I’m drooling!
Cheers,
Rosa
Lecker! Da bekomm ich gleich Hunger. Ich liebe solche Kuchen. Ich mache sie auch oft mit Blätterteig. So feucht ist ja der Ziegenkäse-Feta-Belag nicht, das suppt bestimmt nich durch. LG Isi
Isi’s letzter Blogpost…Wolfsbarsch, Zucchinipüree und Olivenpolenta
@Matthias: ja gerade der Teig schmeckt extrempikant mit etwas mehr Salz, hätte ich auch nicht gedacht. Viel Spass beim austesten.
@Rosa: yeah i love coloful pics
@isi: ach echt ja, Blätterteig scheint beliebt zu sein.
Mal schauen wie ich den Blätterteig selbst gemacht bekomme…
Schönes Sommerrezept!
hübsches Rezept. Werd ich mal nachbacken, jedoch mit einem klassischen Mürbeteig mit normaler Butter.
@Susa: Ja kann auch als Beiwerk zum Grillen gehen.
@lamiacucina: Ja Butterschmalz ist nicht jedermanns Sache.
Meine Chefköchin daheim, liebt Ziegenkäse. Ist ne tolle Idee. Den werde ich Ihr in den nächsten Tagen machen.
LG Andy
Chefkoch und Chefköchin, na das passt ja.
Tolle Idee, kommt auf meine Nachkoch-Liste!
@Johannes: super, bin mal gespannt auf dein Foto
Hallo Dirk – super lecker…. genau mein Ding… ich werde Kokosfett verwenden…. LG Alissa
@alissa: Kokosfett, auch nicht schlecht, welche Vorteile hat das? Mit Kokosfett hab ich noch nicht viel gemacht, wozu nutzt du das denn noch alles?
Oh, that looks heavenly!
@Jessica: I hope so
Vielen Dank für das tolle Rezept! Bei den Bildern bekomme ich gleich Hunger.
Ich werde das Rezept mal testen … hoffentlich sieht mein Kuchen dann auch so köstlich aus!
@Ur_Gourmet: Sicher…du bekommst das schon hin